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  <name>Würzburg - Top 10 Sehenswürdigkeiten POI</name>
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    <name>Residenz</name>
    <Snippet>Hauptwerk des süddeutschen Barock. Erbaut 1720 – 1744. 1981 in die Welterbeli</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Hauptwerk des süddeutschen Barock. Erbaut 1720 – 1744. 1981 in die Welterbeliste aufgenommen. Treppenhaus freitragende Muldenkonstruktion mit dem größten zusammenhängenden Fresko der Welt.<br><br>Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas. Die UNESCO nahm sie bereits 1981 – als drittes Bauwerk in Deutschland – in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 – 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus – eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion – offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite. Bei der Zerstörung der Stadt am 16. März 1945 blieben das Treppenhaus, der Weiße Saal, Kaisersaal und Gartensaal erhalten. Die Paradezimmer, ausgestattet in reichstem Rokoko, wurden wiederhergestellt, die Möbel und Gobelins wurden fast vollständig gerettet. Der Wiederaufbau dauerte nahezu 40 Jahre. Von den etwa 340 Räumen der Residenz sind 42 heute Schauräume. Außerdem werden Teile der Residenz von der Universität und vom Martin-von-Wagner-Museum genutzt.<br><br>Ganzjährig geöffnet<br>April – Oktober:<br>täglich 9:00 – 18:00 Uhr, Letzter Einlass: 17:30 Uhr<br>November – März:<br>Täglich 10:00 – 16:30 Uhr, Letzter Einlass: 16:00 Uhr<br><br>Eintritt inklusive Führung: <br>Erwachsene 7,50 €<br>Gruppen ab 15 Personen: 6,50 € pro Person<br>Dauer: 45 - 50 Minuten,<br>Führungen finden in ca. 20-minütigem Abstand statt,<br><br>Hinweis: Die Residenz ist an folgenden Tagen geschlossen:<br>1. Januar, 8. März (Faschingsdienstag), 24., 25. und 31. Dezember<br> <br>Kontakt<br>Schloss- und Gartenverwaltung<br>Residenzplatz 2, 97070 Würzburg<br>Tel. 09 31 / 35 51 70, Fax 09 31 / 3 55 17 25</div>]]></description>
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    <name>Festung Marienberg</name>
    <Snippet>Burggründung 1201. Von 1253 bis 1719 Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. </Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Burggründung 1201. Von 1253 bis 1719 Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. 1600 zum Renaissanceschloß umgebaut. 1631 zur Barockfestung ausgebaut. Aussicht auf Würzburg vom Fürstengarten aus.<br><br>Die Festung Marienberg liegt nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt auf der linken Mainuferseite. Sie ist von Weinreben umsäumt und blickt hinab auf die alte Universitätsstadt mit ihren Kuppeln, Türmen und Brücken. Ursprüngliche Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) Die Festung Marienberg gehört durch ihre reiche geschichtliche Vergangenheit und durch ihre stolze Erscheinung zu den eindruckvollsten Baudenkmälern aus alter Zeit. Durch drei Jahrtausende lässt sich die Geschichte der Bergfeste verfolgen. Schon um 1000 v.Chr. gab es an der Stelle der heutigen Festung eine keltische Fliehburg. Den Kern der späteren Burganlage bildet die 706 geweihte Marienkirche, frühester Sakralbau östlich des Rheins. 1201 wurde die Burg gegründet (der Bergfried stammt aus dieser Zeit), und von 1253 bis 1719 war sie Residenz der Würzburger Fürstbischöfe.Die Hauptburg, vom mittelalterlichen Bering umgeben, wurde um 1600 zum Renaissanceschloß umgebaut. Aus dieser Zeit stammt die Echterbastei und das Brunnenhaus, das als eines der schönsten Beispiele der Renaissance-Architektur in Franken bezeichnet werden darf. Nach der Eroberung durch die Schweden im Jahre 1631 wurde die Burg zur Barockfestung ausgebaut und der Fürstengarten angelegt, der im Sommer kunstvoll bepflanzt wird und einen herrlichen Ausblick auf die Stadt bietet. Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung. Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.<br><br>April bis Oktober 2011:<br>Führungen in deutscher Sprache:<br>Dienstag - Freitag: 11:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr <br>Samstag, Sonn- und Feiertag: 10:00, 11:00, 13:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr<br><br>Treffpunkt: Museumsladen<br><br>Dauer:ca. 45 - 50 Minuten<br>Preis:  Erwachsene 4,50 € , Gruppen ab 15 Personen 3,50 € pro Person.<br> <br>Information<br>Schloss- und Gartenverwaltung<br>Residenzplatz 2, 97070 Würzburg<br>Tel. 09 31 / 35 51 70<br>Fax 09 31 / 3 55 17 25</div>]]></description>
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    <name>Alte Mainbrücke</name>
    <Snippet>Bereits 1120 erste Steinbrücke Deutschlands. Im 15. Jahrhundert Neubau. 1476-14</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Bereits 1120 erste Steinbrücke Deutschlands. Im 15. Jahrhundert Neubau. 1476-1488 Fertiggestellung der Pfeiler. Ab 1512 Bogen aus Stein. Um 1730 Erstellung der Heiligenfiguren.<br><br>An der heutigen Brückenstelle soll bereits um 1120 die erste Steinbrücke Deutschlands errichtet worden sein. Aufgrund zunehmender Schäden entschloß man sich im 15. Jahrhundert zu einem Neubau von dem Baumeister Hans von Königshofen. In der Zeit zwischen 1476 und 1488 wurden die Pfeiler fertiggestellt. Die Verbindung zwischen den Pfeiler wurde in Holz erbaut. Um die Unterhaltungskosten der Holzkonstruktion einzusparen, begann man 1512 die Bogen in Stein zu erstellen. In der Barockzeit wurden Brückentore und -türme abgerissen. Um 1730 wurde die Brücke durch die charakteristischen, 4,5 m hohen barocken Heiligenfiguren bereichert. Die Figuren, die bereits 1912 schon einmal zerschlagen und für den Straßenbau verwendet wurden, wurden in der Bombennacht von 1945 zwar stark beschädigt, konnten aber wieder restauriert werden.</div>]]></description>
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    <name>Dom St. Kilian und Schönbornkapelle</name>
    <Snippet>Aus salischer Zeit. Viertgrößte romanische Kirche Deutschlands. Bauzeit von 10</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Aus salischer Zeit. Viertgrößte romanische Kirche Deutschlands. Bauzeit von 1040-1237. Nach Brand 1945 Wiederaufbau in alter Form. Grablege für die Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn.<br><br>Ein Hauptwerk der deutschen Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser und viertgrößte romanische Kirche Deutschlands mit angebauter Schönbornkapelle, eine bedeutende Schöpfung Balthasar Neumanns. Der Bau begann um 1040, die Osttürme wurden 1237 vollendet; der Innenraum wurde 1701/04 durch Pietro Magno in reichstem Hochbarock stuckiert. 1945 brannte der Dom völlig aus. Die Einweihung nach dem Wiederaufbau fand 1967 statt. Das Äußere des Domes wurde in alter Form wieder aufgebaut, im Querhaus und Chor sind barocke Stuckdekorationen erhalten. Der Altar, das Sakramentshaus und das Chorgestühl 1966/68 wurden von A. Schilling ausgestattet. 1987/88 begann die Neugestaltung des Chores nach dem Entwurf von H. Elsässer. Unter der stattlichen Reihe der Bischofsgrabmäler finden sich unter anderem: Rudolf von Scherenberg († 1495) und Lorenz von Bibra († 1519) von Tilman Riemenschneider. Die Orgel wurde 1968 von Klais gebaut und besitzt 20 Register. Am Querhaus angebaut befindet sich die Schönbornkapelle. Sie ist eine bedeutende Schöpfung Balthasar Neumanns. Die Schönbornkapelle diente als Grablege für die Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn. Die Fresken stammen vom Hofmaler Rudolf Byß. Südlich befinden sich ein gotischer Kreuzgang und eine Sepultur mit modernen Glasfenstern von G. Meistermann.<br><br>Öffnungszeiten: Mo – Sa 10 – 17 Uhr, Sonn- und Feiertag 13 – 18 Uhr<br><br>Aufgrund von Renovierungsarbeiten und mehreren Veranstaltungen ist der Dom St. Kilian ab dem 11. Juli 2011 bis voraussichtlich Advent 2012 geschlossen. In diesem Zeitraum sind keine Besichtigungen und Führungen möglich</div>]]></description>
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    <name>Neumünster</name>
    <Snippet>Die romanische Basilika mit der aufwendigen Barockfassade ist über der Grabstä</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Die romanische Basilika mit der aufwendigen Barockfassade ist über der Grabstätte des Hl. Kilian und seiner Gefährten errichtet, die hier als Missionare im Jahre 689 ermordet wurden. Die Romanische Basilika stammt aus dem 11. Jahrhundert, der Chor und der schmuckvoller Turm aus dem 13. Jahrhundert. Die mächtige Kuppel und die aufwändige Barockfassade entstanden in den Jahren 1710 bis 1716. Die barocke Neugestaltung des Innenraums zog sich bis 1788 hin und wurde von den Gebrüdern Zimmermann ausgeführt.  Ein frühes Steinwerk Tilman Riemenschneiders, eine schöne Sandsteinmadonna, steht in einer Pfeilernische des Kuppelraumes. Beim Luftangriff auf Würzburg am 16. März 1945 blieb die bauliche Substanz erhalten. Die Inneneinrichtung verbrannte größtenteils, doch sind noch einige hervorragende Einzelwerke sowohl aus dem Mittelalter als auch aus der Barockzeit vorhanden.<br><br>Öffnungszeiten: Mo. – Sa. 6.00 – 18.30 Uhr, Sonntag 8.00 – 18.30 Uhr<br> <br>Dompfarramt<br>Domerschulgasse 10<br>97070 Würzburg</div>]]></description>
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    <name>Marienkapelle</name>
    <Snippet>Die imposante spätgotische Hallenkirche der Bürgerschaft auf dem Unteren Markt</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Die imposante spätgotische Hallenkirche der Bürgerschaft auf dem Unteren Marktplatz gilt als ein Höhepunkt der Kunstgeschichte Würzburgs. Marktplatz in Würzburg: Riemenschneider-Figuren an der Marienkapelle Würzburger Marktplatz mit Falkenhaus und Marienkapelle. Der Bau der Marienkapelle wurde 1377 begonnen und mit dem Turmbau gegen 1480 vollendet. Ursprünglich wurde an dieser Stelle zur Sühne von der Bürgerschaft eine Kapelle errichtet. So blieb der Bau ohne pfarrkirchliche Rechte und trägt den Titel "Kapelle". Auch die "Kramläden", die bis heute existieren, enstanden bereits 1437. In den Bogenfeldern der Portale findet man reiche plastische Bauzier. Besonders erwähnenswert sind hier die Figuren Adam und Eva, die von Bildhauer Tilman Riemenschneider gefertigt wurden. Die Originale sind heute im Mainfränkischen Museum zu besichtigen, sie sind von Kopien im Jahr 1975 abgelöst worden. Nach dem Brand im Jahr 1945, bei dem der gesamte Dachstuhl und die hölzerne Inneneinrichtung verbrannten, wurde die Marienkapelle komplett neu ausgestattet. Auf den Altären befinden sich vier Tafelgemälde von 1514. Bedeutend ist hier die Silbermadonna über dem Altar des nördlichen Seitenschiffes, geschaffen 1680 von Johann Kilian. In den Seitenschiffen finden sich zahlreiche Grabmäler fränkischer Ritter und Würzburger Bürger, darunter auch das Grabmal des Konrad von Schaumberg († 1499) von Riemenschneider; beim Marktportal weist eine bronzene Gedenkplatte auf die Grabstätte des großen Barockarchitekten Balthasar Neumann (1687 – 1753) hin.</div>]]></description>
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    <name>Falkenhaus</name>
    <Snippet>Am Platz des heutigen Falkenhauses befand sich im Mittelalter der Wohnsitz des D</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Am Platz des heutigen Falkenhauses befand sich im Mittelalter der Wohnsitz des Dompfarrers. 1735 ging das Haus in den Besitz des Gastwirts Franz Thomas Meißner über. Meißners Witwe Barbara ließ 1751 die Fassade mit der prächtigen Rokoko-Stuckdekoration von wandernden Stuckateuren aus Oberbayern versehen.<br>Gästeführer vor dem Falkenhaus in Würzburg	Falkenhaus in Würzburg. 1939 erwarb die Stadt Würzburg das Haus. Beim Luftangriff auf Würzburg am 16. März 1945 brannte das Gebäude völlig aus, Teile der Fassade stürzten ein. Der Wiederaufbau nach alten Fotografien zog sich bis über die Mitte der 50er Jahre hin. Seit 1952 beherbergt das Falkenhaus die Tourist Information mit Ticket Service und die Stadtbücherei.<br><br>Tourist Information  Ticket Service<br>Falkenhaus am Markt<br>97070 Würzburg<br>Tel. +49 (0) 9 31 / 37 23 98 (Kartenreservierung)<br>Tel. +49 (0) 9 31 / 37 23 35 (Allgemeine Informationen) <br>Fax +49 (0) 9 31 / 37 39 52</div>]]></description>
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    <name>Käppele</name>
    <Snippet>Die Wallfahrtskirche, die auf dem Nikolausberg über Würzburg thront, wurde nac</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Die Wallfahrtskirche, die auf dem Nikolausberg über Würzburg thront, wurde nach Plänen von Balthasar Neumann 1747 – 1750 an eine bereits bestehende Gnadenkapelle angebaut. Die Pieta, die heute im Gnadenaltar der Kapelle zu finden ist, soll bereits 1650 für Wunder und Erscheinungen gesorgt haben, die Gläubige aus der ganzen Region angezogen haben. Auch heute noch besuchen, besonders in der Pfingstwoche, viele Wallfahrer das Käppele. Im Inneren zeugen zahlreiche Votivgaben im Mirakelgang von der Würzburger Volksfrömmigkeit des 19. und 20. Jahrhunderts. Zu Fuß ist das Käppele über einen malerischen Stationsweg mit 14 Kapellen, der ebenfalls nach einer Idee von Balthasar Neumann angelegt wurde, mit lebensgroßen Figurengruppen von Peter Wagner zu erreichen. <br><br>Kapuzinerkloster Käppele Würzburg<br>Nikolausberg<br>97082 Würzburg<br>Tel. 09 31 / 7 26 70</div>]]></description>
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    <name>Juliusspital</name>
    <Snippet>Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn stiftete das nach ihm benannte Spita</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn stiftete das nach ihm benannte Spital. Von dem ab 1576 nach Plänen des Mainzer Architekten Georg Robin auf dem Gelände des jüdischen Friedhofs errichteten Renaissance-Bau ist nur noch das Stiftungsrelief vom alten Hauptportal erhalten. 1945 wurde das Stiftungshauptgebäude fast völlig zerstört; der Wiederaufbau zog sich bis 1953 hin. Die ältesten Nebengebäude sind die Zehntscheune aus der Gründungszeit und der 1705-1714 erbaute Gartenpavillon, der bis 1853 als anatomisches Theater genutzt wurde. Sehenswert ist die barocke Brunnenanlage von Jakob van der Auvera von 1706. Im Erdgeschoss befindet sich eine der schönsten Rokoko-Apotheken Deutschlands mit einzigartiger Originaleinrichtung. Das Juliusspital war zugleich Altenheim, Krankenhaus, Waisenhaus mit Schule und Pilgerherberge. Das Krankenhaus war eng mit der medizinischen Fakultät der Würzburger Universität verbunden, die lange Zeit über kein eigenes Klinikum verfügte. Am Juliusspital wirkten hervorragende Mediziner wie der Chirurg Carl Caspar von Siebold, der Anatom Albert von Koelliker und der Pathologe Rudolf Virchow. Zur Finanzierung ihrer Aufgaben übereignete Julius Echter seiner Stiftung bedeutende Einkünfte und Güter. Hauptsächlich im 17. Jahrhundert erwarb das Juliusspital umfangreichen Besitz und vielfältige Rechte in zahlreichen Orten Unterfrankens und angrenzender Regionen. Heute verfügt das Juliusspital als eine der größten Wohltätigkeitsstiftungen Deutschlands noch über 163 ha Weinberge, ca. 1 040 ha Ackerland und ca. 3 400 ha Wald und gehört damit zu den drei größten Weingütern Würzburgs.<br><br>Stiftung Juliusspital Würzburg<br>Juliuspromenade 19<br>97070 Würzburg<br>Tel. 09 31 / 3 93-0</div>]]></description>
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    <name>Bürgerspital zum Heiligen Geist</name>
    <Snippet>Die Würzburger Bürger Johannes und Ecro von Steren stifteten im Jahre 1316 ein</Snippet>
    <description><![CDATA[<div dir="ltr">Die Würzburger Bürger Johannes und Ecro von Steren stifteten im Jahre 1316 ein Haus für die Versorgung und Pflege von Armen und Kranken. Bald konnten sich auch vermögende Bürger zur sicheren Altersversorgung in das Spital einkaufen. Der Name Bürgerspital kam erst im 16. Jahrhundert auf. Die Stiftung Sterens hob sich damit vom 1576 gegründeten fürstbischöflichen Juliusspital ab. Der malerische Innenhof mit Arkadenbau wurde nach Plänen von Andreas Müller, Lehrmeister Balthasar Neumanns, 1717 erbaut. Die kleine gotische Kirche, die als einziges Bauwerk noch aus den Gründungstagen erhalten ist, ist mit wertvollen Plastiken ausgestattet. Die Spitalgebäude wurden 1945 beim Luftangriff auf Würzburg schwer getroffen und brannten bis auf die Grundmauern aus. Architektonisch am eindrucksvollsten ist der so genannte Rote Bau aus den Jahren 1717/18, dessen Außenmauern erhalten geblieben waren. Die Stiftung Bürgerspital erfüllt ihre soziale Zweckbestimmung noch immer und betreibt heute mehrere Seniorenheime und -wohnstifte. Am traditionellen Standort befindet sich nur noch eine geriatrische Reha-Klinik. Wirtschaftliche Grundlage der Stiftung sind der umfangreiche Liegenschaftsbesitz und das Weingut, das zu den bedeutendsten Weingütern Deutschlands gehört.<br><br>Stiftung Bürgerspital zum Heiligen Geist<br>Theaterstraße 19<br>D-97070 Würzburg<br>Telefon: +49 (0)931 3503-0</div>]]></description>
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